01 September 2011
Erscheinungsjahr: 2011
m. zahlr. Abb.
Fortgeschrittene
Gewicht: 660 gr / Abmessung: 22 cm
Von Skulschus, Marco; Wiederstein, Marcus
- XML aus relationalen Daten erzeugen und Import-/Export-Schnittstellen planen
- SQL/XML und PL/SQL für die Erzeugung und Verarbeitung von XML verwenden
- Einsatz von XML Schema zur Validierung und Erzeugung von XML
- XML-Daten in XMLType-/Objekt-Spalten und in der XML DB speichern
- Administrative Aspekte von XMLType und der XML DB
- Datentyp XMLType und sein Einsatz
- Webservices mit PL/SQL und Oracle
Inhaltsverzeichnis:
Aus dem Inhalt:
1. XML-Technologien
1.1. Modellierung mit DTD
1.1.1. Elemente, Attribute
1.1.2. Komplexe Inhaltsmodelle
1.1.3. Schlüssel- und Schlüsselverweise
1.2. Modellierung mit XML Schema
1.2.1. Globale/Lokale Elemente und Attribute
1.2.2. Datentypen
1.2.3. Globale komplexe Typen
1.2.4. Schlüssel und Schlüsselverweise
1.3. Abfrage mit XPath
1.3.1. Achsen
1.3.2. Prädikate
1.3.3. Funktionen
1.4. Abfrage mit XQuery
1.4.1. Einführung
1.4.2. FLOWR-Ausdrücke
1.4.3. XML-Erstellung
1.4.4. Variablen
1.4.5. Fallunterscheidungen
1.5. Transformation mit XSLT
1.5.1. Vorlagen
1.5.2. Kontrollanweisungen
1.5.3. Variablen und Parameter
1.5.4. XSLT im Zusammenhang
2. Relationale Abfrageergebnisse als XML
2.1. ISO-Standard: SQL/XML-Funktionen
2.1.1. Einfache Abfragen
2.1.2. Weitere Dokumentangaben
2.1.3. Komplexe Abfragen
2.1.4. SQL/XML-Abfragen verarbeiten
2.1.5. Bewertung der SQL/XML-Funktionen
2.2. Oracle 8i: Abfragen mit DBMS_XMLQUERY
2.2.1. Paketstruktur
2.2.2. Abfrageverarbeitung
2.3. Oracle 9i/10g: Abfragen mit DBMS_XMLGEN
2.3.1. Paketstruktur
2.3.2. Abfrageverarbeitung
2.3.3.
15 April 2011
Mit ihrem umfassenden Überblick XML Schema – Grundlagen, Praxis, Referenz bieten Marco Skulschus und Marcus Wiederstein eine gelungene aktuellen, deutschsprachige Zusammenfassung über die Grundlagen, Anwendungsgebiete und praktischen Umsetzungen des DTD-Nachfolgers XML Schema.
Die Datenmodellierung mit XML Schema ist die Grundlage eines erfolgreichen XML-Projektes, dass haben Marco Skulschus und Marcus Wiederstein selbst in der Praxis erfahren und erprobt — ihr Wissen fließt dabei in die Struktur des Buches ein, dass sie grob in die theoretischen Grundlagen gemäß des W3C, die praktischen Anwendungsmöglichkeiten und einen Referenzteil gegliedert haben.
Am Anfang steht die zugrunde liegende Theorie: Ansätze und Begründungen der Dokumentmodellierung — ebenso wie das sehr gelungene Vorwort ein perfekter Einstieg in die Denkweise, die hinter XML Schema steckt. Dann folgt der Einstieg in die einzelnen Komponenten, Regeln und Techniken: Elemente, Attribute, Datentypen und Strukturen, komplexe Typen und Inhaltsmodelle, Schlüssel und Verweise, Auslagerung und Wiederverwendung, Gruppierung und Ableitungskontrolle bis hin zu Namensräume. Fortgeschritten geht es dann an Dokumentmodellierung und erweiterbare Schemata, die Dokumentation und zuletzt an die DB-Datenmodellierung und XSLT-Transformation und natürlich auch an die Werkzeuge wie XMLSpy und MS Word. Im Anhang dann Referenz (eine übersichtliche Referenzkarte liegt bei) und Index.
XML Schema — Grundlagen, Praxis, Referenz bietet eine gelungene Mischung aus Erklärung, zeigen wie es geht und Anleitung zum eigenen Arbeiten und erstellen von XML-Schemata. Entwickler, Analytiker und Entscheider die XML Anwenden und Einsetzen wollen, werden zufrieden sein und vor allem: erfolgreich! –Wolfgang Treß
26 März 2011
Mit XML und Java treffen in Brett McLaughlins Buch für Entwickler zwei topaktuelle Themenbereiche aufeinander. Sowohl Java als auch XML ist eine plattformunabhängige Technik — indem man Java für die Programmierung und XML für den Datentransport einsetzt, lassen sich plattformunabhängige Anwendungen verwirklichen. Das Buch richtet sich an geübte bis fortgeschrittene Programmierer: Während XML mehr oder weniger von Grund auf erklärt wird, benötigt der Leser umfangreiches Java-Programmierwissen.
Los geht es mit einem Überblick über XML und seine Möglichkeiten bis hin zu einer Einführung in das Parsen von XML mit der Simple API for XML (SAX 2). Danach dreht sich alles um die Validierung von XML mithilfe von Document Type Definitions (DTDs) und XML Schema, ebenso wie die Umwandlung unter Einsatz der eXtensible Stylesheet Language (XSL). Auf die kurze Einführung in Sun’s Java API for XML, folgt ein umfangreicher Einblick in das Java Document Object Model (JDOM), eine neue API, die der Autor in Zusammenarbeit mit dem O’Reilly-Verlag entwickelt hat.
Gegen Ende steigt der Anspruch des Buches — behandelt werden Anwendungsfälle von XML und Java. Hier findet man Kapitel zu den Rahmenbedingungen des Web-Publishing, den so genannten XML Remote Procedure Calls (RPCs), wie man mit XML Konfigurationsdaten liest und schreibt und XML mithilfe von Java erzeugt. Außerdem gibt es ein kurzes Beispiel aus dem business-to-business-Bereich. Im Anhang befindet sich eine API-Referenz zu den verschiedenen Spezifikationen, die im Buch erwähnt werden.
Zu den Stärken von Java und XML gehört das tief gehende Wissen des Autors zur Materie und eine gleichzeitig klare und begeisterte Art zu schreiben. Wer sich gut mit Java auskennt und wenig bis keine Ahnung von XML hat, liegt hier genau richtig. Leser, die sich bereits gut mit XML auskennen, werden vom langwierigen Einstieg jedoch ermüdet sein. –Tim Anderson
21 Februar 2011
Dynamische .NET-GUIs für Prototypen aus SQL Server, XML und XML Schema
12 Dezember 2010
Mit XML und Java treffen in Brett McLaughlins Buch für Entwickler zwei topaktuelle Themenbereiche aufeinander. Sowohl Java als auch XML ist eine plattformunabhängige Technik — indem man Java für die Programmierung und XML für den Datentransport einsetzt, lassen sich plattformunabhängige Anwendungen verwirklichen. Das Buch richtet sich an geübte bis fortgeschrittene Programmierer: Während XML mehr oder weniger von Grund auf erklärt wird, benötigt der Leser umfangreiches Java-Programmierwissen.
Los geht es mit einem Überblick über XML und seine Möglichkeiten bis hin zu einer Einführung in das Parsen von XML mit der Simple API for XML (SAX 2). Danach dreht sich alles um die Validierung von XML mithilfe von Document Type Definitions (DTDs) und XML Schema, ebenso wie die Umwandlung unter Einsatz der eXtensible Stylesheet Language (XSL). Auf die kurze Einführung in Sun’s Java API for XML, folgt ein umfangreicher Einblick in das Java Document Object Model (JDOM), eine neue API, die der Autor in Zusammenarbeit mit dem O’Reilly-Verlag entwickelt hat.
Gegen Ende steigt der Anspruch des Buches — behandelt werden Anwendungsfälle von XML und Java. Hier findet man Kapitel zu den Rahmenbedingungen des Web-Publishing, den so genannten XML Remote Procedure Calls (RPCs), wie man mit XML Konfigurationsdaten liest und schreibt und XML mithilfe von Java erzeugt. Außerdem gibt es ein kurzes Beispiel aus dem business-to-business-Bereich. Im Anhang befindet sich eine API-Referenz zu den verschiedenen Spezifikationen, die im Buch erwähnt werden.
Zu den Stärken von Java und XML gehört das tief gehende Wissen des Autors zur Materie und eine gleichzeitig klare und begeisterte Art zu schreiben. Wer sich gut mit Java auskennt und wenig bis keine Ahnung von XML hat, liegt hier genau richtig. Leser, die sich bereits gut mit XML auskennen, werden vom langwierigen Einstieg jedoch ermüdet sein. –Tim Anderson
05 November 2010
XML ist als Thema in aller Munde und als Datenformat für verschiedenste Anwendungsarten geeignet. So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis sich neben Büchern für die professionelle Lesergruppe erste Einsteigerbücher auf dem Markt tummeln. Jetzt lerne ich XML von Günter Born ist so ein Buch, erschienen in der Jetzt-lerne-ich-Reihe von Markt+Technik. Der Buchdeckel verspricht, dass kein Vorwissen erforderlich sei.
Tatsächlich startet Born mit einer sehr grundlegenden Einführung in die Motivation für die Entwicklung von XML und der Verwandschaft zu SGML und HTML. Es folgt eine ausführliche Beschreibung der XML-Syntax. Was die Scripting-Technologie WSF mit XML zu tun hat, erschließt sich mir jedoch nicht ganz. Spannend wird es dann allerdings im dritten Kapitel, in dem Born WML als praktisches Beispiel wählt, viele andere Autoren gehen hier erst über HTML, die jedoch kein XML-Dialekt ist.
Die nächsten beiden Kapitel widmen sich der Document Type Definition DTD, Namespaces und dem DTD-Nachfolger XML-Schema. Ein kleiner, aber interessanter Exkurs ist die Darstellung von XML via Cascading Stylesheets (CSS). Diese Form ist jedoch stark vom jeweiligen Browser abhängig. Typischer wird da die Umwandlung in andere XML-Dialekte oder auch HTML mittels XSL-T sein. Diese selbst in XML notierte Sprache behandelt der Autor im siebten Kapitel. Andere Formen der Kombination mit XML sind Thema des Kapitels acht.
XML hat inzwischen weite Anwendungsgebiete erobert. Verknüpfungen in XLink, Multimedia mit SMIL, Vektor-Grafiken in VML oder SVG, mathematische Formeln mittels MathML und der Austausch von Anfragen und Antworten über das Simple Object Access Protocol SOAP werden im letzten Kapitel jeweils kurz vorgestellt. Drei Anhänge zu XML aus Entwicklersicht, Werkzeugen rund um XML und Informationen im Internet runden Jetzt lerne ich XML ab.
Tiefenwissen darf der Leser nicht erwarten, hierzu ist das Buch von Günter Born zu sehr am Einsteiger orientiert. Wer jedoch aus privater Neugierde oder beruflichem Drang an XML interessiert ist, findet in diesem Buch einen verständlichen Einstieg. Die Nähe zu Windows mag manchen etwas nerven, ist für den Großteil der Leser jedoch eine vertraute Umgebung. So fällt das Lernen leicht. –Frank Müller
Jetzt lerne ich XML . Der einfache Einstieg in den neuen Dokumenten- und Web-Standard
22 Juni 2010
XML ist als Thema in aller Munde und als Datenformat für verschiedenste Anwendungsarten geeignet. So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis sich neben Büchern für die professionelle Lesergruppe erste Einsteigerbücher auf dem Markt tummeln. Jetzt lerne ich XML von Günter Born ist so ein Buch, erschienen in der Jetzt-lerne-ich-Reihe von Markt+Technik. Der Buchdeckel verspricht, dass kein Vorwissen erforderlich sei.
Tatsächlich startet Born mit einer sehr grundlegenden Einführung in die Motivation für die Entwicklung von XML und der Verwandschaft zu SGML und HTML. Es folgt eine ausführliche Beschreibung der XML-Syntax. Was die Scripting-Technologie WSF mit XML zu tun hat, erschließt sich mir jedoch nicht ganz. Spannend wird es dann allerdings im dritten Kapitel, in dem Born WML als praktisches Beispiel wählt, viele andere Autoren gehen hier erst über HTML, die jedoch kein XML-Dialekt ist.
Die nächsten beiden Kapitel widmen sich der Document Type Definition DTD, Namespaces und dem DTD-Nachfolger XML-Schema. Ein kleiner, aber interessanter Exkurs ist die Darstellung von XML via Cascading Stylesheets (CSS). Diese Form ist jedoch stark vom jeweiligen Browser abhängig. Typischer wird da die Umwandlung in andere XML-Dialekte oder auch HTML mittels XSL-T sein. Diese selbst in XML notierte Sprache behandelt der Autor im siebten Kapitel. Andere Formen der Kombination mit XML sind Thema des Kapitels acht.
XML hat inzwischen weite Anwendungsgebiete erobert. Verknüpfungen in XLink, Multimedia mit SMIL, Vektor-Grafiken in VML oder SVG, mathematische Formeln mittels MathML und der Austausch von Anfragen und Antworten über das Simple Object Access Protocol SOAP werden im letzten Kapitel jeweils kurz vorgestellt. Drei Anhänge zu XML aus Entwicklersicht, Werkzeugen rund um XML und Informationen im Internet runden Jetzt lerne ich XML ab.
Tiefenwissen darf der Leser nicht erwarten, hierzu ist das Buch von Günter Born zu sehr am Einsteiger orientiert. Wer jedoch aus privater Neugierde oder beruflichem Drang an XML interessiert ist, findet in diesem Buch einen verständlichen Einstieg. Die Nähe zu Windows mag manchen etwas nerven, ist für den Großteil der Leser jedoch eine vertraute Umgebung. So fällt das Lernen leicht. –Frank Müller
10 Juni 2010
Mit ihrem umfassenden Überblick XML Schema – Grundlagen, Praxis, Referenz bieten Marco Skulschus und Marcus Wiederstein eine gelungene aktuellen, deutschsprachige Zusammenfassung über die Grundlagen, Anwendungsgebiete und praktischen Umsetzungen des DTD-Nachfolgers XML Schema.
Die Datenmodellierung mit XML Schema ist die Grundlage eines erfolgreichen XML-Projektes, dass haben Marco Skulschus und Marcus Wiederstein selbst in der Praxis erfahren und erprobt — ihr Wissen fließt dabei in die Struktur des Buches ein, dass sie grob in die theoretischen Grundlagen gemäß des W3C, die praktischen Anwendungsmöglichkeiten und einen Referenzteil gegliedert haben.
Am Anfang steht die zugrunde liegende Theorie: Ansätze und Begründungen der Dokumentmodellierung — ebenso wie das sehr gelungene Vorwort ein perfekter Einstieg in die Denkweise, die hinter XML Schema steckt. Dann folgt der Einstieg in die einzelnen Komponenten, Regeln und Techniken: Elemente, Attribute, Datentypen und Strukturen, komplexe Typen und Inhaltsmodelle, Schlüssel und Verweise, Auslagerung und Wiederverwendung, Gruppierung und Ableitungskontrolle bis hin zu Namensräume. Fortgeschritten geht es dann an Dokumentmodellierung und erweiterbare Schemata, die Dokumentation und zuletzt an die DB-Datenmodellierung und XSLT-Transformation und natürlich auch an die Werkzeuge wie XMLSpy und MS Word. Im Anhang dann Referenz (eine übersichtliche Referenzkarte liegt bei) und Index.
XML Schema — Grundlagen, Praxis, Referenz bietet eine gelungene Mischung aus Erklärung, zeigen wie es geht und Anleitung zum eigenen Arbeiten und erstellen von XML-Schemata. Entwickler, Analytiker und Entscheider die XML Anwenden und Einsetzen wollen, werden zufrieden sein und vor allem: erfolgreich! –Wolfgang Treß
08 Juni 2010
Wer denkt, dass XML auch ein künstlich aufgebauschter Internetbluff war, der inzwischen nur noch in den Geschichtsbüchern existiert, der irrt sich gewaltig. Zwar sind die Meldungen um XML weniger geworden, doch hinter den Kulissen ist “XML-Überall” schon Realität. Helmut Vonhoegens Mit Einstieg in XML geht inzwischen in die 4. Runde und geleitet den Leser mühelos und aktualisiert mit Grundlagen, Praxisanwendungen und einer Referenz in Einem in die ausgezeichnete XML-Gegenwart.
Als erfahrener Computerbuchautor und langjähriger Computerprofi mit Lehrerfahrung umfasst Helmut Vonhoegen in seinem Buch gekonnt die Grundlagen, Bezüge, Anwendungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der flexiblen Auszeichnungssprache. Damit richtet er sich vor allem an Softwareentwickler, die mit seinem Buch die konzentrierten Informationen erhalten, die sie für den Entwurf und die Umsetzung von XML-Anwendungen benötigen.
Vonhoegen beginnt mit einem grundlegenden Einstieg über Herkunft, Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten der Metasprache und stellt im Anschluss daran den Aufbau und die Regeln von XML vor. Darauf folgen die Dokumenttypen und Validierung sowie das Inhaltsmodell mit XML-Schema. Navigation und Verknüpfung beinhalten dann Xpath, Xlink, Xbase und Xpointer. Die Darstellung und Umwandlung der Informationen kann dann entweder wie in Kapitel sechs per CSS oder wie in Kapitel sieben und acht per XSLT und XSL erfolgen.
Fortgeschritten wird es dann in den beiden letzten Kapiteln: Programmierschnittstellen für XML (DOM und SAX) und die Kommunikation zwischen Anwendungen (Webdienste, SOAP). Dann das in Auflage 3. hinzu gekommen Kapitel zu XML in Office-Anwendungen. Im Anhang weiterführende Quellen und ein Glossar. Die beiliegende CD enthält die Beispieldateien aus dem Buch, die W3C-Dokumentationen, XML Notepad 2007, MSXML 4.0 SP2, Java XML Pack und eine Trial-Version: XMLSpy 2007. Trotz konzentrierter Informationen ist das Layout angenehm lesbar und wird von zahllosen Code- und Anwendungsbeispielen sowie Grafiken unterstützt — leichtes Lesen garantiert. <p< Einstieg in XML ist ein waschechtes Einsteigerbuch, wenn auch nicht für den zusteigenden Homepage-Bastler. Lernen kann hier jeder etwas, aber den vollen Nutzen aus dem Buch zieht man wohl hauptsächlich als Entwickler mit konkreten Anwendungsfragen, die es mit XML umzusetzen gilt. –Wolfgang Treß
Einstieg in XML: Aktuelle Standards: XML Schema, XSL, XLink (Galileo Computing)
01 März 2010
Wer denkt, dass XML auch nur ein künstlich aufgebauschter Internetbluff war, der inzwischen nur noch in den Geschichtsbüchern existiert, der irrt sich gewaltig. Zwar sind die Meldungen um XML weniger geworden, doch hinter den Kulissen ist XML-Überall fast schon Realität. Mit Einstieg in XML in der dritten, erweiterten Auflage gleitet man mühelos in die ausgezeichnete XML-Gegenwart und erhält Grundlagen, Praxisanwendungen und eine Referenz in Einem. Neu an der 3. Auflage ist ein zusätzliches Kapitel zu XML in Office-Anwendungen, das die Implementierung und Unterstützung von XML in MS Office-Programmen beschreibt. Dagegen verzichtet Vonhoegen auf die Berücksichtigung des neuen 1.1 Standards: Inkompatibel zu 1.0 und daher auf absehbare Zeit nicht von praktischer Bedeutung.
Als erfahrener Computerbuchautor und langjähriger Computerprofi mit Lehrerfahrung umfasst Helmut Vonhoegen in seinem Buch gekonnt die Grundlagen, Bezüge, Anwendungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der flexiblen Auszeichnungssprache. Damit richtet er sich vor allem an Softwareentwickler, die mit seinem Buch die konzentrierten Informationen erhalten, die sie für den Entwurf und die Umsetzung von XML-Anwendungen benötigen.
Vonhoegen beginnt mit einem grundlegenden Einstieg über Herkunft, Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten der Metasprache und stellt im Anschluss daran den Aufbau und die Regeln von XML vor. Darauf folgen die Dokumenttypen und Validierung sowie das Inhaltsmodell mit XML-Schema. Navigation und Verknüpfung beinhalten dann Xpath, Xlink, Xbase und Xpointer und die Darstellung und Umwandlung der Informationen kann dann entweder wie in Kapitel sechs per CSS oder wie in Kapitel sieben und acht per XSLT und XSL erfolgen.
Fortgeschritten wird es dann in den beiden letzten Kapiteln: Programmierschnittstellen für XML (DOM und SAX) und die Kommunikation zwischen Anwendungen (Webdienste, SOAP). Neu ist an dieser Stelle das bereits erwähnte Kapitel zu XML in Office-Anwendungen. Im Anhang dann weiterführende Quellen und ein Glossar. Die beiliegende CD enthält die Beispieldateien aus dem Buch, die W3C-Empfehlungen und eine Probeversion von Stylus Studio und XML Spy. Trotz konzentrierter Informationen ist das Lay-out luftig und wird von zahllosen Code- und Anwendungsbeispielen sowie Grafiken unterstützt — leichtes Lesen garantiert.
Einstieg in XML ist ein waschechtes Einsteigerbuch, wenn auch nicht für den zusteigenden Homepage-Bastler. Lernen kann hier jeder etwas, aber den vollen Nutzen aus dem Buch zieht man wohl hauptsächlich als Entwickler mit konkreten Anwendungsfragen, die es in Zukunft mit XML umzusetzen gilt. –Wolfgang Treß